VON ERLENBACH KUNSTSCHULE.

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Viele Wege führen ins Ziel

Kann man bei einer Person, die den Mappenkurs abbricht, von einem Erfolg sprechen? Gonca hat uns wieder einmal gezeigt, dass dies sehr wohl geht. Die deutsch-türkisch stämmige junge Frau kam extra wegen unserem Kurs aus Düsseldorf zu uns nach Berlin. Aber sie bleib doch ein rheinisches Mädchen, ganz und gar. Das hätte sie sich so auch nicht gedacht, aber das zeigte sich in sehr kurzer Zeit mehr und mehr. Dazu kam, dass sie sich eine Mappe für Architektur nicht so schwer und intensiv zu erarbeiten vorstellte und damit auch ihr Studienziel infrage stellen musste.

Da wir Gonca mit all ihren Fragestellungen in dieser Orientierungsphase unterstützten, war sie uns nachhaltig dankbar. Wer unsere Mappenvorbereitung als Orientierung nutzen möchte ist bei uns eben so richtig, wie diejenigen, die schon konkrete Vorstellungen von einer Bewerbung haben.

Es ist ganz und gar nicht mehr selbstverständlich von Beginn an zu wissen was man will und wenn unsere Mappenvorbereitung dazu beitragen kann ein Studium besser nicht zu verfolgen, weil die entsprechenden Voraussetzungen nicht da sind oder man sie sich diese anders vorstellte, so ist das der erste Erfolg, da man sich dann gezielt für ein geeigneteres Studium umschauen kann.

Wir wünschen Gonca alles Gute auf ihrem Weg und freuen uns immer mal wieder was von ihr zu hören.

Amsterdam connection

Margret kommt überraschend zu Besuch und erzählt von ihrem Studium der Bildenden Kunst an der Rietveld Academie in Amsterdam.
Es ist schon unglaublich, dass inzwischen schon sieben Jahre vergangen sind, als Margret zu uns in die Mappenvorbereitung kam. Sie hatte sich nach dieser Zeit zunächst für Psychologie eingeschrieben und vor kurzem ihren Master gemacht. Während der ganzen Studienzeit blieb sie dem künstlerischen Arbeiten treu und schloss an das Psychologie Studium nun ein Studium der Bildenden Kunst an. In dieser Woche ist sie mit ihrer Klasse auf Berlin Besuch.
Interessant für uns war, dass es an der Rietveld die Möglichkeit gibt, am Abend zu studieren. Während Margret tagsüber als Psychologin im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit für ein Unternehmen arbeitet, studiert sie Abends Kunst. Wir haben uns gefreut sie zu sehen, es hörte sich alles sehr sehr gut an.

Erster Erfolg in Leipzig für Florian

Florians erste Bewerbung für Kommunikationsdesign war gleichzeitig sein erster Erfolg mit einer Zulassung zu den Prüfungen.
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In den zurückliegenden Monaten hat sich die Arbeit von Florian sehr gut entwickelt. Zu Beginn lagen seine Interessen ausschließlich auf das Studienfach Kommunikationsdesign. Während der Semester hat er sich jedoch zunehmend malerisch entwickelt, blieb seinem Interesse für Typografie aber treu. Florian wird sich mit seinen vielfach schichtenweise überarbeiteten Bildern nun auch in Düsseldorf für Bildende Kunst bewerben. Neben der Zulassung für Leipzig wird er mit diesen Arbeiten sicher auch berechtigte Chancen haben, angenommen zu werden. Am meisten freute uns, dass er sich in seiner gesamten Arbeitsweise spielerisch und offen zeigte und sich nichts verschloss. Und mich freut es, dass er ein echter Erlenbacher ist.

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Mit dieser Zulassung setzen wir die Erfolge für die Bewerbungen an den Kunstakademien in 2016 fort. Bereits die ersten Bewerbungen an der kleinen Berliner Akademie KHB verliefen sehr erfolgreich. So sind wir zuversichtlich, dass wir auch in diesem Jahr die 80 Prozent Marke  an angenommenen Zulassungen schaffen werden. Yip!

Marlene und Tara zu Besuch

MarleneTara_06Wir freuen uns immer, wenn sich unsere Ehemaligen bei uns melden, auch dann, wenn es spontan ist und wir nicht immer so viel Zeit mit ihnen verbringen können, wir wir uns wünschen. Gestern Abend hat das aber wunderbar geklappt und so saßen wir von 16.30 bis 23.30 mit Marlene und Tara beisammen und unterhielten uns über die weiteren Entwicklungen ihrer beider Leben.

Marlene machte ein langes Praktikum in den Theaterwerkstätten in Wien, von wo sie begeistert und mit viel Erfahrung in der praktisch-künstlerischen Umsetzung zurückkehrte. Nun begann sie ihr Studium von Ethnologie in Leipzig und mietete sich vor kurzem, gemeinsam mit ihrer Schwester ein kleines Atelier zur künstlerischen Arbeit. Wir hatten das Gefühl, dass Marlene auf genau dem richtigen Weg ist und freuten uns, dass sie sich dabei sehr wohl fühlt.
Auch Taras Entwicklung ist absolut positiv, obwohl sie die Zeit in unseren Semestern nicht gleich in ein Studium führten und sie sich etwas schwerer mit Entscheidungen tut. Tara sucht derzeit nach einer Möglichkeit zur Ausbildung im grafischen Bereich, was ihren Weg zu Kommunikationsdesign weiter voranbringt, um danach erst ein Studium in dieser Richtung zu beginnen. Beiden gemein ist, dass sie in ihrem jeweiligen Weg zunächst einmal Lebenserfahrung sammeln, um diese künstlerisch in eigenständigen Arbeiten umsetzen zu können.
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Unser Freund, Fotograf und part time Dozent Daniel W., der im Laufe des Abends dazukam, ergänzte die Runde als elder statesman und brachte sich mit seinen persönlichen Erfahrungsberichten ein.

Prüfung Weissensee- ein Bericht von einer Insiderin

In den letzten Tagen haben wir viele Ehemalige bei uns zu Gast. Wir freuen uns sehr darüber, denn genau dadurch bekommen wir Informationen aus erster Hand zu den aktuellen Situationen an den verschiedensten Hochschulen.

Maya hatte dieses Jahr das Glück, bei den Prüfungen für Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Weissensee assistieren zu können. Das heißt, sie hat alle eingereichten Mappen gesehen. Sehr spannend für uns. Sie berichtete, dass alleine 30-40 Mappen sofort rausflogen, weil die präsentierten Ergebnisse absolut unterirdirsch waren. Im Vergleich dazu hatten es unsere Bewerber_Innen gut. Zwei von drei kamen zur Prüfung und hegen berechtigte Chancen auf eine Zulassung. Mit den Berichten von Maya kennen wir nun auch die aktuelle Lage an der kleinen Akademie wieder. Wir sind also up to date.
Dank Maya.

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