VON ERLENBACH KUNSTSCHULE.

News

Mut haben wollen- Isa Genzken

Der Grupiusbau zeigt derzeit verschiedene interessante Ausstellungen international renommierter Künstlerinnen und Künstler, die wir allesamt für einen Besuch empfehlen können- Isa Genzken, William Kentridge, Günter Brus, Die Maya.

Gestern waren wir in der ersten großen Retrospektive von Isa Genzken,welche dort eine recht umfassende Schau ihrer künstlerischen Arbeiten aus den letzten Jahrzehnten zeigt. Die ehemaliege Meisterschülerin und auch Exfrau von Gerhard Richters hat  in über vierzig Jahren ein vielseitiges und komplexes Werk geschaffen, welches Skulpturen, Installationen, Filme, Fotografien Malereien, Arbeiten auf Papier und Künstlerbücher umfasst. Signifikant für ihre Arbeit ist die Auswahl und Kombination so unterschiedlicher Materialien wie Holz, Gips, Epoxyharz und Beton. Vor allem in den jüngeren Arbeiten verwendet sie auch Kunststoffe und alltägliche Gebrauchsgegenstände und Konsumgüter.

Wir waren teils erstaunt und fanden viele Arbeiten großartig, manches blieb uns in der Form und Bedeutung verschlossen oder erschien uns banal, aber die Ausstellung stellt einem die verschiedensten Fragen und regt zur Diskussion an, sie lonht sich in jeder Hinsicht. . Mehr findet ihr unter diesem Link:
Genzken Ausstellung

Überraschungsbesuch

Es klingelt an der Tür, wir machen auf – und sehen nach wirklich langer Zeit Cosima wieder, die ihre Freundin Jill mitbringt. Was für eine Freude. Das ist nun schon sieben Jahre her, dass Cosima bei uns war und nun steht sie kurz vor dem Abschluss an der Kunstakademie in Leipzig, wo sie freie Kunst studierte und immer auch ein Auge auf Kommunikationsdesign hatte.
Das war ein sehr spannender und unterhaltsamer und vor allem lebendig-freundschaftlicher Spätnachmittag mit den beiden, welcher sich noch länger in den Abend hinein zog.

Constanze sagt Berlin Good Bye – hallo nach Braunschweig

Constanze war in den zurückliegenden Semestern unsere älteste und gleichwohl erfahrenste Teilnehmerin. Sie brachte bereits sehr gute malerische und zeichnerische Erfahrungen mit und hatte eine hohe Sozialkompetenz, welche sich im Umgang mit der ganzen Gruppe immer wieder aufs Neue zeigte.

Da wir wissen, dass es „ältere“ Teilnehmende nicht mehr so leicht haben bei den anstehenden Bewerbungen, freuen wir uns, wenn unsere Mappenvorbereitung zur weiteren beruflichen Orientierung ebenso dient wie der Weiterentwicklung der bisherigen künstlerischen Arbeit. Dies hat bei Constanze wunderbar funktioniert und so hoffen wir, dass sich ihre intensive Arbeit und ihre künstlerischen Auseinandersetzungen im Bereich der Bildenden Kunst auch in einem Erfolg mit der Aufnahme an einer Kunstakademie krönen lassen, auch wenn es an den Hochschulen für Bewerberinnen über 30 Jahre etwas schwerer wird als bei jüngeren Mitbewerber_innen.

Wir drücken dir von Herzen alle (immerhin vier) Daumen und freuen uns auf ein Wiedersehen.

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Navot und sein Feedback- hebräisch_deutsch

Hätten wir mehr Menschen wie Navot im Kurs hätten wir alle Bauchschmerzen, soviel wie mit ihm immer gelacht wurde. Es war eine reine Freude mit ihm, in jeder Hinsicht, auch wenn wir ihn oft zur Konzentration ermahnen mussten. Wir haben ein kleines Video mit ihm gemacht, das ihr mit vielen anderen Videos auf unserem Youtube Kanal anschauen könnt.
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Sein Anliegen Architektur zu studieren, war nicht nur in den zahlreichen Skizzenbüchern, sondern auch in seiner Mappe durchwegs spürbar. Und dennoch zeigte er sich auch hier nicht eindimensional, sondern fand bei den diversen Übungen immer einen Punkt, an dem er individuell ansetzen und sich ausprobieren konnte.

Juan Miro fundación

Dass man Juan Miro ein eigenes Museum in Barcelona erbaut hat wussten wir, denn dieses haben wir bereits mehrfach besucht. Dass der Künstler seine letzten Jahrzente auf Mallorca verbrachte, war uns neu. Umso überraschter waren wir angesichts der monumental großen Fundación in Palma, die sowohl eine sehr gute Ausstellung als auch die Atelierhäuser beherbergt und einen sehr nachhaltigen Eindruck über das Schaffen des Künstlers aufzeigt. Absolut lohnenswert, vor allem, da Mallorca sonst kulturell nicht allzuviel zu bieten hat

 

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